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Christiane Hoyer

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Name: Christiane Hoyer
Alter: 24 Jahre
Studiengang: BWL
Fachrichtung: Industrie und Handel
Kooperationspartner im Studium: Ströer Deutsche Städte Medien
Abgangsjahr: 2009

„Ich habe den Vergleich mit einem Vollzeitstudium der BWL an einer Campus-Universität. Hier habe ich direkt nach dem Abitur zwei Semester studiert, um (wie es ja oftmals so ist, wenn man zwar weiß, dass man BWL studieren will, dann aber alles viel zu schnell geht) dann festzustellen, dass ein hochwertiger Input an Theorie nicht falsch ist – aber für mich nicht das Richtige. Die Umsetzung der theoretischen Ansätze hat gefehlt“, verrät Christiane Hoyer.

„Es fehlte einfach der Bezug zum wahren Leben. Nicht alles läuft in Betrieben so ab, wie es im Buche geschrieben steht. Die Differenzen wollte ich beleuchten und bin sehr froh und stolz diesen „Erkundungsweg“ bei der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, welche zur Ströer Out-of-Home Media AG (www.stroeer.de) gehört, zu verfolgen. Jeder Tag birgt spannende Aufgaben, keiner ist wie der Vorherige.“

„Was uns Studierenden an der IBA sehr zugute kam, waren die kleinen Vorlesungsgruppen. Dass ein Dozent auf individuelle Fragen und Bedürfnisse eingehen kann, ist wahrscheinlich an kaum einer Hochschule mit hoher Studentenanzahl und riesigen Aulen möglich – so zumindest meine Erfahrung“, antwortet Christiane auf die Frage, welche Vorteile das Duale Studium an der IBA bot.

Weiterhin haben wir die 24-Jährige nach den Berufschancen als Absolventin der IBA befragt. „Ich denke die Berufschancen nach einem dualen Studium richten sich nicht nur nach dem Abschluss bzw. der Abgangsnote, welche man erreicht. Klar, man stellt hohe Erwartungen an sich, versucht stets eine der Besten zu bleiben. Trotzdem stelle ich fest, dass keiner je nach meinem 1,5er Bachelor gefragt hat, sondern persönliche Eigenschaften wie Sympathie, Fleiß, Enthusiasmus, Wissbegierigkeit, Effektivität und der Wille, stets an sich und seinem Fachwissen zu arbeiten im Vordergrund stehen“, so die BA-Absolventin.

„Was mir während des Studiums im Arbeitsalltag geholfen hat und mir auch derzeit immer noch zugute kommt, sind die wissenschaftlichen Grundlagen, das fundierte Wissen, was ich in meinem Arbeitsleben einfließen lassen kann – in Kundengesprächen, in Analysen, in Auswertungen. Es tut einfach gut, wirtschaftliche Zusammenhänge zu kennen und aufgrund eines breit gefächerten, wirtschaftlichen Allgemeinwissens schnell verknüpfen zu können.“

Anhand einer kleinen Anekdote will die Erfurterin verdeutlichen, welches Potenzial auch große und renommierte Unternehmen in BA-Absolventen sehen: „Nach dem Studium habe ich meine Fühler ausgestreckt. Ohne ernste Absichten, meinen Arbeitgeber zu wechseln, habe ich Bewerbungen in die weite Welt per Email versendet und war über die sehr positiven Resonanzen erstaunt. Das sollte doch ein Zeichen sein, dass ein duales Studium auf dem Vormarsch ist und sehr gut vom Arbeitsmarkt und den zuständigen Personalern sehr gut angenommen wird.“

Anders als bei Hochschulabsolventen, die Gerüchten zufolge gern nach Beendigung des Studiums in ein „Arbeitsalltagskoma“ verfallen, fiel mir der Einstieg in das Berufsleben recht leicht, da ich drei Jahre lang jede Woche Teil des Teams der Ströer Niederlassung in Erfurt war und genau wusste, was meine Aufgaben sein werden und was dazu gehört, diese zufriedenstellend zu meistern“, berichtet Christiane Hoyer.

Direkt nach dem 3-jährigen IBA-Studium war sie im Innendienst des Vertriebs, d.h. Angebotserstellung, Auftragsabwicklung und Disposition tätig. Schnell konnte sie sich zur Junior Mediaberaterin durch Inhouse-Training & Coachings weiterentwickeln. Ihre Aufgabe ist hauptsächlich die eigenständige Betreuung von Kunden im Gebiet Thüringen. Dazu gehören unter anderem die Planung von regionalen oder nationalen Kampagnen bzw. Lösungen für dauerhafte Imagewerbung, bedarfsgerechte Analysen im Vorfeld, Angebots- und Auftragsbearbeitung in Zusammenarbeit mit dem Vertriebsinnendienst und alles, was für eine gelungene Werbung eben anfällt.

Derzeit befindet sie sich in der Weiterentwicklungsphase zur Mediaberaterin. Des Weiteren verrät die Thüringerin, dass außerdem ein berufsbegleitendes Master-Studium an der Schiller-Universität Jena oder an der Handelshochschule in Leipzig ab 2011/2012 geplant ist. (CB)